CD – Player

 

Auch wenn Du längst einen Rechner benutzt und auch prima damit umgehen kannst, solltest Du immer wieder mal mit CDs arbeiten. Zum einen ist es immer von Vorteil, für den Notfall einen Vorrat an fertig gemixten Scheiben dabei zu haben.
Denk an Murphy’s Gesetz und sorge für angemessene Backups, die einen sonst peinlichen Computerabsturz möglichst schnell und unauffällig überbrücken können.
Selbst ein billiger CD-Player, sofern er über ausreichend starke Wandler verfügt (was im Prinzip bei allen stationären Geräten der Fall sein dürfte) hat den Vorteil, daß Du Dir um die Soundqualität keine Sorgen machen mußt. Aber Vorsicht mit selbstgebrannten CDs,
da zicken gerade moderne Player gerne rum, immer vorher testen! Die guten alten Geräte ohne komplizierte Elektronik sind da meist gutmütiger. Mein ca. 20 Jahre alter Philips CD130 frisst alles, wenn ich einen Mini-Pizzaboden einlege, spielt er „O Sole Mio“ 😉

Zum anderen ist die Arbeit mit CDs sinnlicher, gefühlvoller und trainiert DJ-Tugenden wie Musikgedächtnis und Timing. Sicher ist ein Rechner mit gutem Datenbankprogramm flexibler und schneller in der Auswahl der Titel als das Hantieren mit CDs. Es ist aber einfach etwas anderes, die Musik noch quasi analog „im Griff zu haben“ und damit zu jonglieren, als digitaler Mausschubser zu sein. Bilde ich mir jedenfalls manchmal ein.
Ich arbeite zwar auch überwiegend mit Rechnern und muss keine CD-Player benutzen, aber ab und zu damit zu üben, gibt mir ein beruhigendes Gefühl.