Soundkarten

 

Die Soundkarte/Soundchip ist das wichtigste Bauteil eines DJ-Computers, in der serienmässigen Version leider oft unbrauchbar. Gerade bei Onboardchips streut die Leistung erheblich, viele Hersteller verbauen Billigteile oder das was gerade vorrätig ist.
Selbst die sogenannte 3. Audiogeneration mit dem 24-bit Intel High Definition (Azalia)-Chip ist noch keine Garantie für perfekten Klang, da der u.a. auch vom Layout des Motherboards abhängt.
Wer einen wirklich guten Soundchip auf seinem Rechner hat, kann sich glücklich schätzen.
Was heißt gut?
Ganz einfach, die Soundqualität eines Computers sollte nicht schlechter als die eines CD-Players sein, doch auch da gibt es Qualitätsunterschiede…
Da ich kein Technikfreak bin, nicht viel Geld ausgeben kann und auch kein Musikergehör besitze, habe ich mich einfach für einen in DJ-Kreisen allgemein gelobten und anerkannten Kompromiss entschieden, eine Echo-Indigo, zum günstigen Preis auch gebraucht zu haben.
Leute mit Highend-Ohren haben mir zwar bestätigt, daß der Sound der Echo-Indigo hervorragend ist, ich höre allerdings keinen Unterschied zum Onboardchip auf meinem Uralt-Thinkpad, das muß wohl an meinen alternden Schmalzohren liegen!
Mir war nur wichtig, soundmässig auf der sicheren Seite zu sein, kein DJ sollte sich vorwerfen lassen können, hörbar minderwertige Geräte zu benutzen! Wer natürlich Geld ohne Ende ausgeben kann, dem bietet die Industrie eine reichhaltige Palette, 1000 Euro und mehr für eine Soundkarte sind kein Problem, aber das sind Bereiche, in denen ich nicht mitreden kann, auch nicht bei Diskussionen wie Terratec gegen Creative. Mehr als 200 Euro ausgeben muss m.E. kein Tango-DJ, es sei denn, er möchte sich weitere Optionen offenhalten – z.B. Homerecording in Studioqualität von alten Schallplatten. Da könnten Soundkarten wie die Terratec DMX 6Fire interessant werden.